Weekend Courses

On one weekend per month courses on various textile techniques and creative processes are on offer at the workshop facilities of the Textile Centre Haslach.

Weekend Course Catalogue 2016/17

W01: Rundkörbe flechten | Nicole Kudla, A | 30.9. - 2.10.2016

Korbflechten ist ein sehr altes Handwerk, das in vielen Kulturen eine wesentliche Rolle spielt und nicht verloren gehen soll. An diesem Wochenende können Sie in das Korbflechten eintauchen. Sie erlernen die Grundtechniken des Rundflechtens: Herstellung des Kreuzbodens, Aufstaken, Fußkimme, Seitengeflecht und Zuschlag, also den Abschluss des Korbs. Die farbige Vielfalt der Weide und Ihre Kreativität werden dem Flechtstück die persönliche Note verleihen. Vorsicht - Flechten kann süchtig machen, denn es handelt sich um eine sehr meditative Arbeit!

Teilnehmerkreis: Anfänger/innen und Fortgeschrittene
Voraussetzungen: Freude am Arbeiten mit Naturmaterial
Teilnehmerzahl: max. 5 Personen

Kursleitung: NICOLE KUDLA, Österreich
1978 geboren, Volksschullehramt und Montessoripädagogin, Korbflechterin seit 2010, Kurstätigkeit in unterschiedlichen Techniken des Korbflechtens, ständig in Ausbildung bei internationalen Korbflechtern
mehr Infos: www.knic.at

W02: Erste Schritte für Schnitte | Theresa Prammer, A I 30.9. - 2.10.2016

Die Liebe zum Selber Machen und die wieder entdeckte Lust am kreativen Gestalten machen auch vor der Nähmaschine nicht Halt. Überall werden fleißig Einzelstücke angefertigt, doch leider beschränkt sich die Auswahl für die dafür benötigten Schnitte oft auf genormte Modellvorschläge standardisierter Schnittanleitungen und Konstruktionen.
Mit dem Wochenendkurs „Erste Schritte für Schnitte“ wird diesem Trend entgegengewirkt, denn es werden die Grundkenntnisse des Schnittzeichnens vermittelt. Zuerst wird die Basis erklärt, z.B. das genaue Maßnehmen sowie die Berechnungsformeln und Symbole des Schnittzeichnens, dann werden die Inhalte an der Konstruktion eines auf die individuellen Maße gezeichneten Rockgrundschnittes erprobt. Anhand dieses Grundschnittes können modellabhängige Abänderungsoptionen durchbesprochen werden. Gerne können auch eigene (für den Anfang leichte) Entwürfe mitgenommen werden.
Für ein besseres Verständnis wird zu Beginn im Maßstab 1:4 gezeichnet, wenn genügend
Zeit ist kann der Schnitt auch in 1:1 umgesetzt werden.

Teilnehmerkreis: alle, die gegen normierte Standardschnitte mit Bleistift und Lineal revoltieren möchten
Voraussetzungen: keine
Teilnehmerzahl: max. 8 Personen

Kursleitung: THERESA PRAMMER, Österreich
1987 geboren in Rohrbach/Mühlviertel, studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft mit Magisterabschluss in Kostümgeschichte an der Universität Wien. Während des Studiums Beginn der Ausbildung zur Schneiderin, 2013 mit Meisterprüfung in Wien abgeschlossen; arbeitet derzeit an einer Bademodekollektion und an einem Schnittzeichenbuch für Anfänger/innen.

W03: Mitten ins Weben - ein Einrichtekurs | Ulrike Alps, D I 28. - 30.10.2016

… dürfen Sie an diesem Kurswochenende eintauchen!
Dabei können die Anliegen ganz unterschiedlich sein:
- mit unvoreingenommener Neugierde einfach einmal diese Technik ausprobieren,
- mit der Idee für ein kleines Werkstück ankommen
- mit dem Wunsch das eigene Webgerät besser zu durchschauen….

Die Handweberei im Textilen Zentrum Haslach bietet dafür eine gute Ausstattung. Von den verschiedenen Webstühlen und Geräten werden einige eingerichtet sein. Weitere bereiten wir im Kurs nach den Vorstellungen der Teilnehmer/innen gemeinsam vor.
Einiges an Material ist vorhanden, es darf aber auch gern eigenes Garn mitgebracht werden. Es ist sinnvoll, konkrete Ideen im Voraus abzusprechen

Teilnehmerkreis: alle Interessierten
Voraussetzungen: keine
Teilnehmerzahl: max. 8 Personen

Kursleitung: ULRIKE ALPS, Deutschland
1964 geboren in Celle, 1996 bis 2000 nebenberufliche Ausbildung zur Handwebgesellin auf dem Werkhof Kukate, 2008 Meisterprüfung, 2010 Meistergestalterin im Handwerk. Eigene Handwebwerkstatt in Norddeutschland mit dem Schwerpunkt „feine Wollgewebe", Kursleitung, Lehr- und Prüfungstätigkeit in der Ausbildung, seit 2010 Produktionsleitung der Weberei der Alom-Manufaktur Haslach

W04: Mützen stricken | Maria Nefischer, A I 28. - 30.10.2016

Bei diesem Kurs findet jeder Topf seinen Deckel. Alle Möglichkeiten sind offen.
Wir üben anhand von verschiedenen Mützen-Modellen je nach Interessen und Vorlieben der Teilnehmer/innen unterschiedlichste Techniken. Da gibt es Fair-Isle-Mützen, Brioche-Mützen (2farbiges Patent), einfache Mützen von oben gestrickt, mit verkürzten Reihen gestrickt, Entrelac usw. Es ist für jede/n etwas dabei und so kann das Wochenende richtig schön bunt und kreativ werden.

Teilnehmerkreis: alle Interessierten
Voraussetzung: Grundkenntnisse im Stricken
Teilnehmerzahl: max. 10 Personen

Kursleitung: MARIA NEFISCHER, Österreich
1968 geboren, Kolleg für Kunsthandwerk & Design, lebt und arbeitet in Lustenau, Vorarlberg, als Strickdesignerin und führte das Wollgeschäft „Zum Schwarzen Schaf“. Kurse bei Di Gilpin und Kaffe Fassett, Brandon Mably, leitet Kurse zu verschiedensten Strickthemen in Österreich und in der Schweiz, seit 2014 Strickatelier und Kursraum in Hohenems.
Mehr Infos: www.stricken-macht-gluecklich.at

W05: Schal nach Wahl - Gestalten & Weben | Elisabeth Stötzler, A/D I 25. - 27.11.2016

Herrenschal – Damenschal, einfarbiger Schal – bunter Schal, dicker Schal – dünner Schal, gestreifter Schal –karierter Schal, …
Einfache  Webgeräte wie Tischwebrahmen mit Gatterkamm und Tastatur-Tischwebstühle sind mit verschiedenen Ketten vorbereitet, an denen Sie Ihren ganz individuellen Schal weben.
Am Beispiel Schal werden Sie sowohl mit den Gestaltungselementen von Geweben, als auch mit den Webtechniken an einfachen Webgeräten vertraut gemacht.
Material in den verschiedensten Farben, Stärken und Strukturen steht zur Verfügung, als Schuss kann auch gerne eigenes Material mitgebracht werden.

Teilnehmerkreis: alle Interessierten
Voraussetzungen: keine
Teilnehmerzahl: max. 8 Personen

Kursleitung: ELISABETH STÖTZLER, Österreich
1960 geboren in Bad Waldsee, Berufsfachschule für Weberei und Webgestaltung Sindelfingen, Werkstattschule für Mode und Gestaltung, Berlin, Damenschneiderin, Fachhochschule Coburg, Abt. Münchberg, Fachrichtung Textildesign, 1994 – 96 Textildesignerin bei Joh. Backhausen & Söhne, Hoheneich, seit 2000 Lehrtätigkeit im Bereich Weberei, seit 2007 an der Kunstuniversität Linz, Mitarbeiterin in Museen im Bereich Textilrestaurierung und –konservierung, Designentwicklung und CAD-Umsetzung für das Textile Zentrum Haslach

W06:Filzlabor - aus der Fläche in den Raum | Gudrun Bartenberger-Geyer, A I 25. - 27.11.2016

Im Filzlabor wird Raum für das Erkunden verschiedener Filztechniken und Gestaltungsmöglichkeiten mit Wolle geboten. Dreidimensionalität, also das Arbeiten aus der Fläche in den Raum steht im Mittelpunkt dieses Wochenendes.
Inspirationen aus der Natur- und Tierwelt, der Makro- und Mikroorganismen werden uns Modell stehen. Wir werden sie genau betrachten und anhand von Studien in eine schöne, reduzierte Filzsprache übersetzen.
Verschiedene Techniken werden gezeigt und  Wege erarbeitet, wie sich die Vorbilder aus loser Wolle zur Form verdichten. Es geht um das Enthüllen von Verborgenem und das Eintauchen in ein spannendes Universum aus Schichtungen, Schuppen, Flechten, Lamellen, Rissen, Knoten, Quetschungen, Windungen,…
Durch Probieren und Spielen werden die zahlreichen Gestaltungsmöglichkeiten deutlich, das Experiment steht im Vordergrund. Einsatzmöglichkeiten und Konzepte werden vorgestellt, denn dreidimensionale Formen kommen auf unterschiedlichste Weise zum Einsatz. Sie können Oberflächengestaltung sein, aus der Fläche herauswachsen und darin wieder verschwinden, sie können zur Funktion werden oder die Form eines Stückes vorgeben. Ausgewogenheit und gestalterisches Feingefühl sind dabei sehr wichtig, daher wird ein großes Augenmerk darauf gelenkt.

Teilnehmerkreis: fortgeschrittene Filzer/innen, die gerne mit reduzierter Filzsprache experimentieren   
Voraussetzungen: Freude am Experimentieren; Geduld, Lust und Laune zum Filzen
Teilnehmerzahl: max. 8 Personen

Kursleitung: GUDRUN BARTENBERGER-GEYER, Österreich
1969 geboren 
in Linz, 5-jährige Ausbildung für textiles und dekoratives Gestalten, Diplom für Mode und Bekleidungstechnik, Meisterklasse für Damenkleidermacher, Entwurf und Umsetzung von Taschenkollektionen als selbständige Modemacherin, seit 2005 Zusammenarbeit mit internationalen Textilkünstlern/innen im Bereich Filzen, Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland, Leitung von Textilworkshops
Mehr Infos:
www.gudrungeyer.com

W07: "Kirivöö" - Estnische Bandweberei | Siri Sion, EE/A I 13. - 15.1.2017
„Kirivöö“ ist die Bezeichnung für bunt gemusterte, dekorative Bänder, die in Estland seit Jahrhunderten zur Volkskultur gehören. An diesem Wochenende werden wir dieser fast in Vergessenheit geratenen Technik auf den Grund gehen. Nach einer theoretischen Einführung in die Materie wird unser Schwerpunkt im praktischen Arbeiten liegen.
Wir werden unsere Probe nach historischem Vorbild mit einer Ringkette anfertigen. Dazu sind folgende Tätigkeiten notwendig:
- Lesen der Muster und Anfertigen eines Schärplan
- Schären der Musterarbeit, wobei immer zwei Personen zusammenarbeiten (jede/r arbeitet einmal aktiv und einmal als „kontrollierendes Auge und helfende Hand“, um den Vorgang zu festigen.
- Litzenanfertigung
- Weben, wobei das Muster „gesammelt“ wird
Ziel ist es, mit einfachen Hilfsmitteln und erworbenem Können eigenständig nach Vorlage ein Band weben zu können, aber auch geeignete Muster zu entwerfen, sowie Schärmuster anfertigen und weben zu können.
Werkzeug wird zur Verfügung gestellt, dieses kann von Teilnehmer/innen auch erworben werden.

Teilnehmerkreis: Personen, die an einer uralten, heute in Mitteleuropa in Vergessenheit geratenen Textiltechnik interessiert sind
Voraussetzungen: Kenntnisse in Bindungslehre sind von Vorteil, aber nicht Voraussetzung, Geduld, gute Laune
Teilnehmerzahl: max. 8 Personen

Kursleitung: SIIRI SION, Estland/Österreich 1970 geboren in Estland, lebt und arbeitet seit 1999 in Österreich. Ausbildung zur Dipl. Textilpädagogin in Estland und Innenarchitektin/Raumgestalterin in Österreich. Zahlreiche Weiterbildungen u.a. „Shuttle – Lehrgang für innovative Webkultur“ im Textilen Zentrum Haslach in Kooperation mit der Kunstuniversität Linz. Früher Repräsentantin estnischen Textilhandwerks international. Internationale Workshops in Gobelin-Weben, Sticken und Klöppeln, Teilnahme an zahlreichen  internationalen Textildesign-Ausstellungen

W08: Techniken der Buchbindung | Beatrix Mapalagama, A I 13. - 15.1.2017

An diesem Wochenende werden wir zwei Buchvarianten mit markanter, klarer und sichtbarer Konstruktion und optimalem Öffnungsverhalten realisieren. Die koptische Bindung geht gestalterisch in einen harten Deckel über und die Broschur zeigt eine französische Naht. Als drittes Projekt werden wir uns dem Japanischen Buch widmen, denn diese einfache Bindung lässt sich im Alltag  immer wieder spontan anwenden.
Die fertigen Bücher können als Tage-, Gäste-, Garten- oder Skizzenbuch konzipiert werden. Ich freue mich darauf, mit näherfahrenen Teilnehmer/innen die Fadenheftung samt Variationen ins Zentrum der Buchgestaltung zu rücken.
 
Teilnehmerkreis: Personen, die zeitgemäße Buchgestaltung erlernen möchten
Voraussetzungen: keine
Teilnehmerzahl: max. 8 Personen

Kursleitung: TRIXI MAPALAGAMA, Österreich
1964 geboren in St.Pölten, Studium Malerei und Grafik in Wien; Tuschmalerei in Peking und Bildhauerei in Kairo; Weiterbildung in Papiermühlen und Papiermuseen in Deutschland, der Schweiz, Japan, Indien und den USA. Leitet und koordiniert die Papiermacherwerkstatt PapierWespe, entwickelt, betreut und verbreitet Papierprojekte; Seit einigen Jahren vermehrt in der Ausstellungsorganisation und Kursleitung zum Thema Papier tätig.
nähere Infos:
www.papierwespe.at

W09: Tunesisch Häkeln | Maria Nefischer, A I 13. - 15.1.2017

Das Tunesisch Häkeln ist eine spezielle Technik, bei der alle Maschen einer Reihe gleichzeitig auf eine lange Häkelnadel aufgenommen und anschließend in einem zweiten Schritt wieder abgehäkelt werden, wodurch interessante Strukturen entstehen. An diesem Wochenende lassen wir uns ganz auf diese Technik ein und loten ihre Möglichkeiten aus. Wir beginnen mit der einfachen Grundtechnik, danach können wir verschiedenste Muster und Techniken üben – ganz locker und löchrig für Schals, Strukturen, die wie gestrickt aussehen oder auch ganz bunt erscheinen, wie aufwändige Jacquard-Muster. Sie werden erstaunt sein, was mit dieser einfachen Häkeltechnik alles möglich ist!

Teilnehmerkreis: alle Interessierten
Voraussetzung: Grundkenntnisse im Häkeln erwünscht
Teilnehmerzahl: max. 10 Personen

Kursleitung: MARIA NEFISCHER, Österreich
1968 geboren, Kolleg für Kunsthandwerk & Design, lebt und arbeitet in Lustenau, Vorarlberg, als Strickdesignerin und führte das Wollgeschäft „Zum Schwarzen Schaf“. Kurse bei Di Gilpin und Kaffe Fassett, Brandon Mably.
Leitet selbst Kurse zu verschiedensten Strickthemen in Österreich und der Schweiz, seit 2014 Strickatelier und Kursraum in Hohenems.
mehr Infos:
www.stricken-macht-gluecklich.at

W10: Jacquardweben am TC1 | Elisabeth Stötzler, A/D I 17. - 19.2.2017

Die Jacquardweberei ermöglicht das Weben freier, organischer Musterformen. Wir arbeiten am TC1, einem computergesteuerten Hand-Jacquardwebstuhl, der im Textilen Zentrum Haslach zur Verfügung steht. Vorher werden digitale Entwurfsdateien mit der CAD Jacquardsoftware Arahne in eine Webdatei umgewandelt, aus der dann Gewebe mit einem Rapport bis zu 70 cm Breite gewebt werden können. Als Basis dafür können sowohl Bilder als auch Designideen herangezogen werden.
Gewebeanalysen verschiedenster Gewebekonstruktionen von Mustern aus dem Textilen Archiv dienen als Inspirationsquelle für die Umsetzung Ihrer Entwürfe. Mit den Materialien aus dem reichhaltigen Garnlager sind Sie aufgefordert am Hand-Jacquardwebstuhl zu experimentieren.

Teilnehmerkreis: Textilinteressierte mit Fokus auf Gewebe
Voraussetzungen: Kenntnisse der Bindungslehre sind von Vorteil
Teilnehmerzahl: max. 5 Personen

Kursleitung: ELISABETH STÖTZLER, Österreich
1960 geboren in Bad Waldsee/D, Berufsfachschule für Weberei und Webgestaltung Sindelfingen, Werkstattschule für Mode und Gestaltung, Berlin, Damenschneiderin, Fachhochschule Coburg, Abt. Münchberg, Fachrichtung Textildesign, 1994 – 96 Textildesignerin bei Joh. Backhausen & Söhne, Hoheneich, seit 2000 Lehrtätigkeit im Bereich Weberei, seit 2007 an der Kunstuniversität Linz, Mitarbeiterin in Museen im Bereich Textilrestaurierung und –konservierung, Designentwicklung und CAD-Umsetzung für das Textile Zentrum Haslach

W11: Worn Textiles - Stoffgestaltung durch Nachbehandlungseffekte | Daniel Henry, B (Kurssprache Englisch) I 17. - 19.2.2017

DAMAGED – POLISHED – FELTED – UNRAVELED – REKNITTED – MENDED – RUBBED - SCRATCHED – BRUSHED – DISCHARGED – UNWOVEN – CUT – TORN – BURNT - SHREDDED – PATCHED – CORRODED – ERODED – PATINED - BURNTOUT – RAGGED

Actions of gradually reducing the strength of textile through mechanical, thermic or chemical processes uniqueness, the passing of time/aging, deconstruction, unfinshed look, transmitted through generations, archives, items which have been patched-up and repaired many times, giving soul to textiles with special finishings and embellishments. The goal of the workshop is to experiment and sample, no finished product will be created.

Target group: designers and handcrafted people
Requirements: experience in working with texiles
Number of participants: 8

Course instructor: DANIEL HENRY, Belgien
2001 Diplom an der Ecole Nationale Superieure des Arts Visuels – LA CAMBRE in Textile Design and in Fashion Design, Brüssel, 2002 Eröffnung eines eigenen Ateliers für Textildesign in Tournai, Referent und Künstlerischer Direktor bei verschiedenen Firmen, Freelancer für diverse Modehäuser und Jungdesigner, seit 2004: Lehrtätigkeit und Workshops

mehr Infos: http://danielhenry.eu

W12: Die Bluse - Nähtechniken zur Blusenverarbeitung | Teresa Neuhauser, A I 17. - 19.2.2017

Die Bluse hat eine Vielzahl an nähtechnischen Details – der Kragen, die Knopfleiste, die Brusttasche, der Ärmelschlitz und die Manschette. Diese werden wir uns in diesem Kurs genauer anschauen, etwaige Schwierigkeiten und mögliche Hilfestellungen während des Nähens erläutern, und anhand eigens erstellter Nähproben die fertigungstechnische Umsetzung untersuchen. Ergänzt durch schriftliche Unterlagen können diese als Nähvorlage die eigenständige Arbeit und Weiterentwicklung erleichtern.

Teilnehmerkreis: alle, die ihr Fachwissen über das Schneiderhandwerk erweitern möchten
Voraussetzungen: gute Grundkenntnisse im Nähen und im Umgang mit der eigenen Nähmaschine
Teilnehmerzahl: max. 8 Personen

Kursleitung: TERESA NEUHAUSER, Österreich
1981 geboren in Wien, 2000 – 2002: Kolleg für Mode und Bekleidungstechnik, HBLA Herbststrasse, Wien, 2002 – 2008: Universität für Angewandte Kunst Wien/Modedesign, Prof. Raf Simons, Veronique Branquinho, 2009 – 2013: Produktionsmanagement bei fabrics interseason Wien: 2010 – 2014: Kunstuniversität Linz, Lehrauftrag: Fertigungstechnik, Modellschnittentwicklung, seit 2010: Universität für Angewandte Kunst Wien, KinderuniKunst Kreativwoche: Workshopleitung Mode, Schnittdirektrice des Labels NoC – natures of conflict, seit 2015 Lehrbeauftragte an der Kunstuniversität Linz, Fashion & Technology

W13: Strickmuster entwerfen für Fortgeschrittene Hand- und MaschinenstrickerInnen | Veronika Perschè, A I 17. - 19.3.2017

In diesem Kurs beschäftigen wir uns mit den Grundlagen der Konstruktion von Maschenware.
Wie verläuft der Faden im Gestrick? Was ist eine Masche? Glatt-Verkehrt? Welche Elemente der Wirk- und Strickware gibt es sonst noch? Verschränkte, 'Knöpfelte' oder Patent? Schritt für Schritt gehen wir die üblichsten Musterungsmöglichkeiten durch und besprechen deren Eigenschaften. 
Im praktischen Teil planen wir neue, eigene Muster in der jeweiligen Technik und bereiten sie für das Stricken vor. Wir zeichnen Patronen und schreiben Strickanleitungen für die Handstrickerei. Außerdem stanzen wir Lochkarten für die Musterungsautomatik an der Strickmaschine.

Teilnehmerkreis: fortgeschrittene Hand- und MaschinstrickerInnen
Voraussetzungen: Kenntnisse im Hand- und/oder Maschinstricken
Teilnehmerzahl: max. 8 Personen

Kursleitung: VERONIKA PERSCHÉ, Österreich
1976 geboren in Klosterneuburg/A, Ausbildung zur Gold- und Perlenstickerin in Wien, Ausbildung und Diplom für Textildesign in Wien; seit 2001 Projekte als selbstständige Strickdesignerin, nationale und internationale Ausstellungstätigkeit, Zusammenarbeit mit KünstlerInnen und DesignerInnen aus den Bereichen Mode, Bildende Kunst, Kostüm, Möbeldesign, Schmuckdesign; 2010 Gastkünstlerin am CTCM Montreal, Kanada

mehr Infos: www.persche.com

W14:Textiler Handdruck | Bettina Zwirner, D I 17. - 19.3.2017

Der Kurs beschäftigt sich mit den vielfältigen Möglichkeiten, die der Schablonendruck bietet und geht darauf ein, was bei der Herstellung einer Schablone, bei der Umsetzung des eigenen Entwurfs in eine Druckschablone und beim Arbeiten mit Positiv- und Negativdruck zu beachten ist.
Sie lernen den Aufbau eines Musters zu verstehen und mustern mit einem Einzelelement oder mit einem von Ihnen entworfenen Musterrapport.
Wir drucken auf Stoff und Papier und verwenden verschiedene Materialien wie z.B. Farbe, Leim, Latex und andere. Das Arbeiten mit der Schablonentechnik bietet viel Raum zum Experimentieren und Gestalten.

Teilnehmerkreis
: alle die sich dafür interessieren, wie man ein Muster entwirft und in Schablonentechnik umsetzt
Voraussetzungen: keine
Teilnehmerzahl: max. 8 Personen

Kursleitung: BETTINA ZWIRNER, Deutschland
1960 geboren, Lehre als Handweberin, Studium der Textilkunst an der Kunstakademie Nürnberg, lebt und arbeitet in Nürnberg, betreibt ein Atelier für textilen Handdruck und arbeitet als Dozentin in der Textilwerkstatt der Werkbund Werkstatt Nürnberg.
Mehr Infos: www.BettinaZwirner.de

W15:Verknoten, Verkreuzen, Verschlingen - Experimentieren mit textilen Strukturen | Christina Leitner, A I 17. - 19.3.2017

Netzen, Occhi, Sprang, Maru Dai, Brettchenweben, …. - Sie haben von der einen oder anderen Technik schon einmal gehört,  wissen aber nicht genau, was dahinter steckt? Sie sind einfach von textilen Strukturen fasziniert und wollen verstehen, was unter der Oberfläche passiert? Oder Sie kennen vielleicht eine besondere Technik und wollen diese mit anderen teilen oder sich austauschen?

An diesem Wochenende werden verschiedene, eher wenig bekannte Textiltechniken vorgestellt und einige Proben erarbeitet. Wir konzentrieren uns dabei auf den Charakter der unterschiedlichen textilen Strukturen, ergründen, auf welche Art und Weise sich die Fäden im Inneren begegnen,  ob sie sich verkreuzen, verknoten oder verschlingen und welche Eigenschaften sich daraus ableiten. Wir werfen einen Blick auf historische Beispiele und erarbeiten jeweils einen individuellen Musterbogen, der den eigenen „textilen Blick“ dokumentiert. Im Vordergrund steht weniger ein fertiges Produkt, sondern ein forschender Zugang, der Raum für Experimente und Austausch bietet. Je nach Interesse kann auch eine Technik ausgewählt werden, um damit kleine Accessoires oder Schmuckstücke zu erzeugen.

Teilnehmerkreis: alle, die wissen wollen, „was die Welt im Innersten zusammenhält“
Voraussetzungen: keine, Grundkenntnisse in textilen Techniken sind von Vorteil
Teilnehmerzahl: max. 8 Personen

Kursleitung: CHRISTINA LEITNER, Österreich
1976 geboren, Studium Textiles Gestalten in Salzburg und Linz; intensive Beschäftigung mit Papiertextilien, Lehrtätigkeit und wissenschaftliche Mitarbeit an der Kunstuniversität Linz und an der Universität Mozarteum Salzburg (Weberei und diverse Textiltechniken); aktueller Arbeitsschwerpunkt im Textilen Zentrum Haslach

W16:Webexperimente mit altem und neuem Leinengarn | Ulrike Alps, D I 28. - 30.4.2017

An diesem Wochenende dürfen die Teilnehmer/innen in einer Fülle alter und neuer Leinengarne schwelgen und sich nach Lust und Laune in verschiedene Webexperimente vertiefen. Ganz klassisch - inspiriert durch die Mühlviertler Muster aus dem Webereimuseum - neu kombiniert oder auch wild und gefährlich.

Einige Webgeräte werden eingerichtet sein, weitere kleine Ketten können je nach Teilnehmerwunsch im Kurs aufgebracht werden. Unterfüttern wird das Tun mit einigen Informationen zum Thema Leinen als Webmaterial, das in unseren Breiten seit Jahrhunderten eine reichhaltige Tradition hat. Ich freue mich auf neugierige Teilnehmer/innen.

Teilnehmerkreis: alle Interessierten
Voraussetzungen: keine
Teilnehmerzahl: max. 8 Personen

Kursleitung: ULRIKE ALPS, Deutschland
1964 geboren in Celle, 1996 bis 2000 nebenberufliche Ausbildung zur Handwebgesellin auf dem Werkhof Kukate, 2008 Meisterprüfung, 2010 Meistergestalterin im Handwerk. Eigene Handwebwerkstatt in Norddeutschland mit dem Schwerpunkt „feine Wollgewebe", Kursleitung, Lehr- und Prüfungstätigkeit in der Ausbildung, seit 2010 Produktionsleitung der Weberei der Alom-Manufaktur Haslach

W17:Von der blauen Blume - Annäherungen an den Lein | Veronika Moos-Brochhagen, D I 28. - 30.4.2017

»...sieh nur, wie der ganze Himmel auf den Spitzen dieser grünen stehenden Fäden klingt!«, Adalbert Stifter, 1842
Das Leinprojekt »Von der blauen Blume« wurde 2014 von Veronika Moos ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Landart, Dialog, Fasergewinnung und künstlerischer Spurensuche.
Materialausgangspunkt des Kurses wird ein dickes Bündel verrotteter Leinhalme sein, das wir „verwandeln“, d.h. von Samen befreien, Holz herausbrechen, Faser hecheln und aus allem (bei der Leinverarbeitung gibt es keinen Abfall) in freien Weiterverarbeitungen Fäden spinnen, kunstvolle Zeichnungen und Gebilde entstehen lassen.
Kulturelle Hintergründe ergänzend, werden wir den Wachstumsweg des Leins zurückverfolgen bis zum Samenkorn und erfahren, was uns zur Leingärtnerin macht. Schon ein kleines Stück Erde von 4 x 1 m und ein wenig Sehnsucht nach der »blauen Blume« genügen, um daheim im Garten eigenen Lein anzubauen.

Teilnehmerkreis: offen
Voraussetzungen: keine
Teilnehmerzahl: max. 10 Personen

Kursleitung: VERONIKA MOOS-BROCHHAGEN, Deutschland
1961 geboren, Diplom an der Akademie für Bildende Künste, Mainz; Promotion an der Universität zu Köln; lebt und arbeitet als Bildhauerin und Kulturpädagogin in Köln und Frankreich, Côte d'Opale; rief 2014 das Leinprojekt von-der-blauen-blume ins Leben, hierbei stellen Menschen ein Stück Erde für Leinsaat (Faserflachs) zur Verfügung; hält mittlerweile „organische Archive“ aus ganz Europa in den Händen. 
Mehr Infos:
www.textilkunst.de

W18:"Kunst-Stopfen" - die Flickwerkstatt | Waltraud Münzhuber, D I 28. - 30.4.2017

Wer trägt seine Jacke noch so lange, dass ein Loch entsteht? Und seinen Pulli bis die Ärmelkanten dünn werden? Wenn das passiert, heißt es oft Neues kaufen - oder wir brauchen die Kunst zu(m) Stopfen!
Und wir werden es wörtlich nehmen: Es wird sowohl die ganz klassische Art des Kunststopfens weitergeben, sei es beim Loch im Strumpf oder dem Riss im Sakko. Hat man die Grundtechnik aber erst mal verinnerlicht, können wir uns in einem nächsten Schritt auch an kunstvollere und augenfälligere Lösungen trauen. So wird das Flicken zu einer Technik, die am Kleidungsstück eine Zier sind.
Mitzubringen sind neben Stoffresten, Garnen, langen dünnen Nadeln mit Köpfchen, Stickrahmen, Stopfei und Lupe vor allem auch Spaß und Geduld und natürlich Lieblingskleidungsstücke.

Teilnehmerkreis: alle Interessierten
Voraussetzungen: Grundkenntnisse im Nähen sind gut, aber nicht zwingend notwendig
Teilnehmerzahl: max. 8 Personen

Kursleitung: WALTRAUD MÜNZHUBER, Deutschland
1968 geboren, Handwebermeisterin und Damenschneiderin, Kostümmalerin und Textilkünstlerin; arbeitet im eigenen Webatelier in München, an Theaterfestspielen in Salzburg, Bayreuth, Bochum, Bregenz und München;
unterrichtet die Spinn- und Webepoche an der Waldorfschule Rosenheim, Freude am Weitergeben von verschiedenen textilen Techniken
mehr Infos: www.wally-huber-kunststoff.de

W19:Spinnen für Fortgeschrittene | Uta Bönisch, D I 26. - 28.5.2017

Kann ich jede Faser gleich spinnen? Gibt es Methoden mit denen mein Garn weicher und fluffiger bzw. glatter und fester wird? Kurzer Auszug – langer Auszug, was nehme ich wann?
Durch das Anwenden von unterschiedlichen Methoden kann viel Einfluss auf den Charakter und damit auch auf die Qualität des Garnes genommen werden. In diesem Kurs beschäftigen wir uns damit, wie die verschiedenen Eigenschaften beeinflusst werden können. Neben Edelfasern werden wir selbst kreierte Fasermischungen verarbeiten und uns auch der Herstellung von eigenen Designergarnen widmen. Damit wir alle mit den gleichen Fasern arbeiten können, wird für jeden ein Materialpaket zusammenstellen.

Teilnehmerkreis: Spinnbegeisterte
Vorrausetzungen: Vorkenntnisse im Handspinnen, möglichst ein eigenes Spinnrad, mit dem man gut arbeiten kann mitbringen (bei Bedarf können aber auch Spinnräder zur Verfügung gestellt werden), Freude am Experimentieren mit Fasern unterschiedlicher Art

Teilnehmerzahl: max. 8 Personen

Kursleitung: UTA BÖNISCH, Deutschland
1966 geboren, 2008 Gesellin im Weberhandwerk, seither selbständig als Handweberin tätig, intensive Kurstätigkeit (Handspinne, Färben, Farbverflechtungen), Gewinnerin verschiedener Handspinnwettbewerbe
mehr Infos:
www.Spinnhexe.de

W20:Färben auf Seide mit Naturfarben | Brigitta Colbert, A I 26. - 28.5.2017

In diesem Kurs werden grundsätzliches Wissen, die Arbeitsweise sowie die unterschiedlichen Möglichkeiten zum Färben mit Naturfarbstoffen vermittelt. Im Speziellen wird in diesem Kurs Seide (Seidengewebe und Seidengarne) gefärbt. Sie erhalten im theoretischen Teil grundsätzliche Informationen zu den Faserstoffen die gefärbt werden, zu den natürlichen Farbmitteln und gängigen Färbemethoden. Im praktischen Teil erzielen wir unterschiedliche Farbtöne mittels nur einer Färbepflanze, wir machen Blaufärbungen mit Indigo und erzielen unterschiedliche Farbtöne durch Überfärbungen. Dieser Kurs soll zum weiteren Experimentieren mit Farbmitteln, die die Natur zur Verfügung stellt, verführen.

Teilnehmerkreis: alle Interessierten
Vorrausetzungen: keine
Teilnehmerzahl: 8 Personen

Kursleitung: BRIGITTA COLBERT, Österreich
1960 geboren, fünfjähre Ausbildung als Textilchemikerin in der HTL Wien V Spengergasse 20, lebt und arbeitet in Wien als Geschäftsleiterin der Abteilung Innovation im ÖTI – Institut für Ökologie, Technik und Innovation GmbH, 2000-2005, Lehrbeauftragte an der Akademie der bildenden Künste Wien, veranstaltet und leitet Kurse und Seminare zum Thema Färben mit Naturfarbstoffen

W21:Upcycling. Umnähen - Annähen - Aufnähen | Sonja Brandl, A I 26. - 28.5.2017

Der Kleiderkasten ist voll und trotzdem nichts anzuziehen? Die Hose ist zwar super doch als Rock wäre sie wirklich gut? Das Hemd möchte lieber ein Rock sein und dem Kleid fehlt das gewisse Etwas. Alles kein Problem! Wir schauen uns verschiedene Lösungen an, um aus diesen Kleidungsstücken etwas Besonderes zu machen. Dazu hilft ein unkonventioneller Blick auf die Dinge, Experimentierfreude und Offenheit und natürlich auch handwerkliches Geschick.

Teilnehmerkreis: alle, die ihre Kleidungsstücke lieber aufwerten statt wegwerfen
Voraussetzungen: Interesse und Spaß am Experimentieren mit Kleidung
Teilnehmerzahl: max. 8 Personen

Kursleitung: SONJA BRANDL, Österreich
1979 geboren, aufgewachsen in Koppl bei Salzburg; lebt mit 3 Kindern und Mann in Obertrum, ab 2007 Studium an der Universität Mozarteum
“Textiles Gestalten“ und “Technisches Werken“ , seit 2011 Diplomstudium “Angewandte Textilkunst“, eigenes Modelabel
mehr Infos: www.stillos.at

W22:Vom Foto zum textilen Bild - digitale Bildbearbeitung | Tanja Boukal, A I 23. - 25.6.2017

Wie entsteht auf Basis eines Foto ein textiles Kunstwerk? Das „Konstruieren" von textilen Bildern mit kleinen, viereckigen einfarbigen Einheiten führt zur Fokussierung aufs Wesentliche. Es werden unterschiedlichste Techniken zur Reduktion der Formen und Farben vorgestellt. Wir erstellen zuerst Entwürfe von Hand, danach ist der Computer ein wichtiges Hilfsmittel.
Jede textile Technik, die als Einheit in Rechtecken oder Quadraten gedacht werden kann, ist ein mögliches Einsatzgebiet. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Erfassen des Potentials dieser Technik. Ziel ist es, am Ende des Wochenendes einen fertigen Entwurf für eine eigenständige Umsetzung zu haben, sowie den TeilnehmerInnen neue textile Wege zu erschließen.


Teilnehmerkreis: alle, die Mut zur Reduktion haben
Voraussetzungen: Grundkennnisse am PC
Teilnehmerzahl: max. 8 Personen

Kursleitung: TANJA BOUKAL, Österreich
1976 geboren in Wien, HBLA f. Mode- und Bekleidungstechnik/Kunstgewerbe, Studium „Bühnenbild“ an der Wiener Kunstschule., 2002 – 2008 Leitung der Klasse „temporäre Raumgestaltung“ an der Wiener Kunstschule, seit 2000 Assistenz an der Sommerakademie Salzburg, nationale und internationale Ausstellungen, u. a. 2013/14 Einzelausstellung „political correctness" im Museum der Moderne, Salzburg 2015
„Demonstrating Minds“ im Museum für zeitgenössische Kunst Helsinki
mehr Infos:
www.boukal.at

W23:Textile Origami-Experimente | Christina König, A I 23. - 25.6.2017

Im Kurs werden zunächst Grundkenntnisse im Papierfalten vermittelt wie z.B. einfache Grundfaltungen, Lesen der Faltschrift, Falten einfacher Modelle, sowie eine kleine Materialkunde über Papiere und Textilien, die für diese Technik geeignet sind. Anschließend werden wir uns in flächengestaltende Techniken vertiefen, die dem Papierfalten zugrunde liegen und einfache Modelle in textilen Materialen umsetzen. Eine geometrische Einteilung einer Fläche zu einem Liniennetz, die durch das Setzen von Berg- und Talfalten zu einem dreidimensionalen Gebilde wird, sogenannte „Tessellations“ können als Grundlage für ein Handplissee dienen. Die Falten können durch Bügeln oder Nähen fixiert werden, mit unterschiedlichen Materialien werden Dreidimensionalität und Schattenwirkung untersucht. Faltmuster haben aus Textilien eine völlig andere Wirkung als in Papier und laden zum Experimentieren ein.

Teilnehmerkreis: alle Interessierten
Voraussetzungen: Grundkenntnisse im Nähen
Teilnehmerzahl: max. 10 Personen

Kursleitung: CHRISTINA KÖNIG, Österreich
1976 geboren, Ausbildung zur Damenkleidermacherin, anschließend mehrere Jahre Studium am Mozarteum Textiles Gestalten und Werken, Werkerziehung, seit 2005 Angestellte in der Kostümabteilung der Salzburger Festspiele, intensive Auseinandersetzung mit Origami seit 1997, Kurse u.a. bei Paul Jackson, Robert LaFosse, Robert Lang und Tomoko Fuse, bietet seit 2007 Kurse für Lehrer, Kinder, Designer, Architekten und alle Interessierte zu verschiedensten Techniken und Faltthemen an
mehr Infos: www.koenigami.at

W24:Papierschmuck | Anette Weber, D I 23. - 25.6.2017

Während  des ersten Teils dieses Kurses entdecken wir die vielfältigen Möglichkeiten der textilen Verarbeitung von Papiergarnen und die Besonderheiten des Materials. Dabei experimentieren wir frei mit einfachen Spinn-, Web- und maschen- bzw. schlingenbildenden Techniken.
Im zweiten Kursteil lernen wir Veredlungsmöglichkeiten kennen, die unsere Schmuckstücke weich, glatt und fließend oder härter machen und es werden Hinweise auf verschiedene Färbemöglichkeiten gegeben. Für Ketten gibt es Anregungen zu Verschlusslösungen. Es entstehen diverse Schmuckstücke, Accessoires 
oder Objekte.

Teilnehmerkreis: alle die Freude am experimentellen textilen Gestalten haben und gern mit Papier arbeiten
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in handwerklichen Techniken wie Stricken, Flechten, Knoten oder Häkeln sind von Vorteil, weiterhin sollte man etwas Geduld und Durchhaltevermögen mitbringen
Teilnehmerzahl: max. 8 – 10 Personen

Kursleitung: ANNETTE WEBER, Deutschland
1965 geboren in Sachsen-Anhalt, 1983- 89 Studium an der Hochschule für Kunst und Design in Halle, Burg Giebichenstein, seit 1989 tätig als Designerin in der Textilindustrie für Deko-, Möbel- und Automobilstoffe
in Sachsen, Nordrhein-Westfahlen und Bayern, seit 2000 intensive Auseinandersetzung mit den Werkstoffen Filz und Papier, Kurse dazu in Bayern und Österreich
mehr Infos:
  www.weberannette.de

 

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Conditions and hints for the application

Course fees
Fee: 174 Euros, reduced: 156 Euros
The fees cover teaching and supervision during the course, costs of equipment and theoretical material. Material costs are to be settled with the course instructor/instructress!

Course times
Fr 17:00 – 20:00, Sa 9:00 – 12:30 and 14:00 – 19:00, So 9:00 – 12:00
A certificate of participation will be issued after an attendance of at least 95% of the duration of the course.

Course venue
Workshop facilities at the Textile Centre Haslach, Stahlmühle 4, A-4170 Haslach