Sommersymposium 2021 > Kurse

Für den Zeitraum zwischen 12. und 30. Juli 2021 wird auch heuer wieder ein umfangreiches Kursprogramm organisiert.

Erste Kurswoche: 12. – 16. Juli: 5-Tageskurse
Zweite Kurswoche: 19. – 23. Juli: 5-, 3- und 2-Tageskurse
Dritte Kurswoche: 26. - 30. Juli: 5-Tageskurse

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1. Kurswoche: Mo, 12. bis Fr, 16. Juli 2021 (5 Tage)

01: Handtufting | Ingrid Hackl, A | 12. - 16. Juli 2021

Das Handtuften ist eine faszinierende Technik, bei der man mit einem pistolenartigen Gerät Florfäden in ein Grundgewebe einschießt. Dadurch können auf relativ einfache Weise wollige Teppiche und Wandbehänge hergestellt werden, die im Design völlig frei sind.

Die Teilnehmer/innen lernen alle Arbeitsschritte kennen, vom Aufspannen des Grundgewebes über das Bedienen der Handtuftmaschine bis hin zum richtigen Verleimen der Rückseite der Teppiche. Sie beschäftigen sich mit geeigneten Materialien, Flor- oder Schlingenhöhen und legen einen Schwerpunkt auf die Entwicklung des Entwurfs. Es stehen verschiedene Typen von Handtuftmaschinen bereit – elektropneumatische, elektrische oder von Hand betriebene. Außerdem laden Schermaschine und Reliefschneidemaschine ein, mit Nachbehandlungseffekten zu experimentieren. Jede/r Teilnehmer/in tuftet einen Teppich aus hochwertiger Shetlandwolle (ca. 0,5 m2) und probiert verschiedene Techniken aus.

Teilnehmerkreis: alle Interessierten, besonders geeignet für Designer/innen, Künstler/innen und Innenarchitekten/innen
Voraussetzungen: handwerkliches Geschick
Teilnehmerzahl: max. 6 Personen

Datum: Mo, 12. – Fr, 16. Juli 2021
Kurssprache: Deutsch, bei Bedarf auch Englisch
Kurskosten: 315 Euro, für Studierende 284 Euro (exklusive Materialkosten)

Kursleitung: INGRID HACKL, Österreich
geboren in Kirchdorf/Krems, Studium Bildnerische Erziehung und Textiles Gestalten in Linz, seit 2015 Lehrende und Universitätsassistentin für Gestaltung: Technik, Textil an der Kunstuniversität Linz, künstlerische Arbeit in den Bereichen Collage, Textildesign, Malerei und Lyrik; zahlreiche Ausstellungen u. Kunstprojekte

02: Katazome - japanischer Papierschablonendruck auf Textilien | Anita Bauer, A | 12. - 16. Juli 2021

Wir beschäftigen uns mit einer textilen Färbetechnik namens [Katazome], ein spezielles Reserveverfahren aus Japan. Dabei wird Reispapp durch Papierschablonen gedrückt. Nach dem Trocknen wird mit einem hake (breiter Pinsel) der Farbstoff direkt auf den Stoff appliziert. Die Technik gilt als Vorreiter des Siebdrucks und weist auch Parallelen zum europäischen Blaudruck auf.
Der Kurs hat einen hands-on-Charakter, sprich, wir werden unseren Fokus aufs gemeinsame Tun legen. Dabei beginnen wir mit einer kleinen Einführung in die Ästhetik dieser Technik, danach werden wir die Druckschablonen aus Papier herstellen, den Reispapp zubereiten, die Stoffe anschließend damit reservieren, aufhängen, spannen und schließlich die Stoffe färben. Wir werden mit einfachen, kontrastreichen Mustern und Formen arbeiten, es können natürlich eigene Designs oder Ideen bereits zu Kursbeginn mitgebracht werden.

Teilnehmerkreis: alle experimentierfreudigen und interessierten Personen
Voraussetzungen: Neugierde und Lust am gemeinschaftsorientieren Arbeiten
Teilnehmerzahl: max. 8 Personen

Datum: Mo, 12. – Fr, 16. Juli 2021
Kurssprache: Deutsch, bei Bedarf auch Englisch
Kurskosten: 315 Euro, für Studierende 284 Euro (exklusive Materialkosten)

Kursleitung: ANITA BAUER, Österreich
1989 geboren in Linz, studierte Textilkunst an der Universität für Angewandte Kunst in Wien sowie Textildesign und Färberei in Tokyo an der Joshibi University for Art and Design, lebt und arbeitet in Wien und Oberösterreich. In ihren Arbeiten geht es um einen Dialog zwischen Handwerk, Design und Kunst, zwischen Altem und Neuem und die Verbindung verschiedener Kulturkreise.

03: Mad Mii - Ikat | Laura Linsig, Johanna Rogalla, DE | 12. - 16. Juli 2021

Ikat beschreibt eine Färbe- und Webtechnik, bei der die Fäden vor dem Weben nach einem gewünschten Muster abgebunden werden. Durch das Abbinden werden diese Bereiche beim anschließenden Färbeprozess reserviert. Je komplexer die Gestaltung, desto öfter wird dieser Prozess wiederholt und es entstehen mehrfarbige Muster. Mad mii ist ein thailändisches Wort und bezeichnet die dort traditionell in Ikat-Technik gewebten Tücher.
In diesem Kurs beginnen wir mit einer kleinen Einführung und besprechen mögliche Mustervariationen. Jede/r Teilnehmer/in entwirft dann sein/ihr eigenes Muster, färbt dieses mit der Reserviertechnik und setzt es anschließend am Webstuhl um. Das Experimentieren und Erforschen des Zusammenspiels zwischen Gewebe und der musterbildenden Färbung steht dabei im Vordergrund.

Teilnehmerkreis: alle, die gerne die Komplexität des Ikat-Webens kennenlernen möchten
Voraussetzungen: Erfahrungen im Weben und Anlegen eines Rapports sind von Vorteil
Teilnehmerzahl: max. 8 Personen

Datum: Mo, 12. – Fr, 16. Juli 2021
Kurssprache: Deutsch, bei Bedarf auch Englisch
Kurskosten: 315 Euro, für Studierende 284 Euro (exklusive Materialkosten)

Kursleitung 1: LAURA LINSIG, Deutschland
1990 in Bremen geboren, lebt und arbeitet zwischen Halle und Chiang Mai, Thailand; Studium Textildesign an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle; 2017-2019 Praktika mit Lieferketten- und Textilbezug in Deutschland und Südostasien; seit 2020 künstlerische Mitarbeiterin an der BURG in Halle.
Kursleitung 2: JOHANNA ROGALLA, Deutschland
1992 in Wiesbaden geboren, lebt und arbeitet zwischen Halle und Berlin; Studium Textildesign an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle; 2017-2019 Praktika und Ausstellungsprojekte in textilen Sammlungen in Amman, Jordanien und Leipzig; seit 2020 künstlerische Mitarbeiterin an der BURG in Halle.
Johanna und Laura sind an der BURG Halle im Forschungsprojekt RUTSIS mit dem Fokus auf Ikat-Textilien und der Weiterentwicklung ihrer Wertschöpfungsketten in Zentralasien beschäftigt. Im Sommer 2020 gründeten sie gemeinsam das Kollektiv atelier savvy. Mehr Infos: www.ateliersavvy.com

04: Mottainai - nichts verschwenden, alles ist kostbar! | Walter Bruno Brix, D | 12. - 16. Juli 2021

Mottainai ist ein japanischer Begriff, mit dem ein Gefühl des Bedauerns über die Verschwendung von Zeit, Gütern und Dingen zum Ausdruck gebracht wird. Die Vorstellung, nichts zu verschwenden und gebrauchte Textilien immer wieder zu nutzen, hat in Japan lange Tradition. Sie hängt sicherlich einerseits mit dem enormen Aufwand der von Hand gewebten Stoffe und mühevoll gewonnenen Fasern zusammen. Andererseits ist dieser Zugang auch tief in der buddhistischen Tradition verhaftet.
Japanische Gewänder werden modular aus schmalen Stoffbahnen konstruiert. Wenn sie dünner wurden, unterlegte man sie mit Stoffstücken, die durch Nähte festgehalten werden. Außerdem wurden glatte Stoffe mit kostbaren, importierten Baumwollfäden durchnäht, damit diese die Wärme besser hielten. Im Laufe der Zeit entwickelten sich die Nähte zu dekorativen Mustern (sashiko). Aus stark zerschlissenen Textilien wurden kleine Taschen hergestellt, oder man riss die Stoffe in Streifen, um daraus Gürtel zu weben (saki ori). Selbst aus Faserflocken, die beim Arbeiten als Abfall entstehen, drehte man wieder Fäden, die benutzt wurden (zanshi).
Im Kurs wollen wir uns mit einigen dieser Traditionen näher beschäftigen, gebrauchte Kimonostoffe und andere mitgebrachte Alttextilien untersuchen und sie für neue Projekte nutzen.

Teilnehmerkreis: Nähbegeisterte und Interessierte an der japanischen Kultur
Voraussetzungen: Geduld und etwas Näherfahrung sind von Vorteil
Teilnehmerzahl: max. 15 Personen

Datum: Mo, 12. – Fr, 16. Juli 2021
Kurssprache: Deutsch, bei Bedarf auch Englisch
Kurskosten: 315 Euro, für Studierende 284 Euro (exklusive Materialkosten)

Kursleitung: WALTER BRUNO BRIX, Deutschland
1965 geboren in Erlenbach am Main/D, mehrjährige Studienaufenthalte in Japan (Weben, Färben, Shibori, Sashiko, Stickerei, Kimono in Praxis und Theorie, Herstellung von Papiergewändern,…), tätig als Textilrestaurator, Kurator, Buchautor und Seminarleiter für zahlreiche Museen und Sammlungen in Europa, Dozent an diversen Universitäten.

05: Handstickerei - von den Basisstichen bis zum Experiment | Magdalena Orland, D | 12. - 16. Juli 2021

In diesem Kurs wird zunächst eine Einführung in die Basisstiche der Handstickerei gegeben. Im nächsten Schritt werden Methoden gezeigt, diese experimentell weiterzuverarbeiten, zu kombinieren und eigene Kreationen zu entwickeln. Der Kurs ermöglicht sowohl Beginner/innen als auch Fortgeschrittenen einen neuen Einblick in die Welt der Stickerei mit ihrer Vielfältigkeit und individuellen Umsetzbarkeit. Für Interessierte besteht zudem die Möglichkeit, sich an komplizierten Flecht- und Knotenstichen zu versuchen. Realisiert werden sollen die gewonnenen Fähigkeiten an einem selbstgewählten Motiv, das direkt auf ein Kleidungsstück gestickt oder später in einen Rahmen eingespannt werden kann. Es besteht zudem die Möglichkeit der Realisierung kleiner Projekte wie Broschen, Knöpfe, Lesezeichen, Beutelchen oder Buchhüllen.

Teilnehmerkreis: alle Interessierten
Voraussetzungen: Lust auf neue Perspektiven und Möglichkeiten in der Stickerei, Vorkenntnisse sind nicht nötig aber auch fortgeschrittene Sticker/innen sind willkommen.
Teilnehmerzahl: max. 10 Personen

Datum: Mo, 12. – Fr, 16. Juli 2021
Kurssprache: Deutsch, bei Bedarf auch Englisch
Kurskosten: 315 Euro, für Studierende 284 Euro (exklusive Materialkosten)

Kursleitung: MAGDALENA SOPHIE ORLAND, Deutschland
1992 geboren, lebt und arbeitet in Leipzig, 2013 - 2017 Bachelorstudium Textilkunst/Textildesign an der Angewandten Kunst Schneeberg, 2017 - 2019 Masterstudium Conceptual Textile Design Burg Giebichenstein - Kunsthochschule Halle, seit 2019 Leiterin der offenen Stickerei-Werkstatt im GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig; besonderer Fokus auf der Verbindung von traditionellen Handarbeitstechniken und modernen Interpretationen, experimentelle Materialunter-suchungen und Entwicklung innovativer Fertigungstechnologien.
Mehr Infos: www.magdalena-orland.de

06: Der Pfoad an den Kragen gehen - die Hemdenverarbeitung | Theresa Prammer, A | 12. - 16. Juli 2021

In diesem Kurs wird alles gelernt, was man für eine klassische Herrenhemden- oder Blusen-verarbeitung braucht. Angefangen vom richtigen Zuschnitt, über das Fixieren der Einzelteile werden technische Details wie Ärmel-, Kragen-, Schlitz- und Manschettenverarbeitung durchbesprochen und genäht.
Ein weiterer Punkt neben dem Erlernen der Verarbeitungstechniken wird sein, einen Konfektions-schnitt mittels Anproben zu einem individuellen Schnitt weiterzuentwickeln, sodass auch nach Kursende selbständig passende Hemden genäht werden können. Es werden Konfektionsschnitte vorhanden sein, mit denen weitergearbeitet werden kann, gerne können aber auch schon vorhandene Papierschnitte mitgebracht werden.

Teilnehmerkreis: fortgeschrittene Schneider/innen, die die klassische Hemdenverarbeitung erlernen wollen
Voraussetzungen: Grundlagen der Schneiderei
Teilnehmerzahl: max. 6 Personen

Datum: Mo, 12. – Mi, 16. Juli 2021
Kurssprache: Deutsch, bei Bedarf auch Englisch
Kurskosten:[nbsp]315 Euro, für Studierende 284 Euro (exklusive Materialkosten)

Kursleitung: THERESA PRAMMER, Österreich
1987 in Rohrbach/Mühlviertel geboren, Studium an der Universität Wien, 2011 Magistra der Theaterwissenschaft, Abschluss in Kostümgeschichte und politischem Theater der Zwischenkriegszeit, 2012 Kolleg Mode. Design. Textil, Herbststraße Wien, seit 2013 Damenkleidermachermeisterin, WKO Wien, 2019 Ausbildung zur Herrenkleidermacherin, HLMW9 Michelbeuern, seit 2019 Herrenschneiderin in der Kostümwerkstätte des Theater in der Josefstadt, Wien, seit 2012 Kurstätigkeit, Entwicklung von Kollektionen und Teilnahme bei Artist in Residence Programmen.

 

2. Kurswoche: Mo, 19. bis Fr, 23. Juli 2021 (5 Tage)

07: Zweiseitigkeit im Gewebe | Elisabeth Stötzler, D/A | 19. - 23. Juli 2021

Was ist die richtige Gewebeseite, was ist vorn, was hinten, gibt es eine Schauseite? In diesem Kurs werden wir uns intensiv mit den beiden Seiten, die Gewebe aufweisen, beschäftigen. Es werden Gewebekonstruktionen untersucht, die einem Gewebe zwei unterschiedliche Seiten verleihen, die verschieden und doch gleichwertig sind. An eingerichteten Webstühlen - Kontermarsch und Musterwebstühle von 4 bis 24 Schäften - können Gewebe zur Zweiseitigkeit ausprobiert, gestaltet und entwickelt werden. Ziel ist es, durch Musterung in das Thema einzutauchen, um in Theorie und Praxis eine Inspiration auf diesem Gebiet mit nach Hause zu nehmen.

Teilnehmerkreis: alle, die in die Gewebekonstruktion in der Handweberei eintauchen möchten
Voraussetzungen: Grundkenntnisse der Bindungslehre
Teilnehmerzahl: max. 8 Personen

Datum: Mo, 19. – Fr, 23. Juli 2021
Kurssprache: Deutsch, bei Bedarf auch Englisch
Kurskosten: 315 Euro, für Studierende 284 Euro (exklusive Materialkosten)

Kursleitung: ELISABETH STÖTZLER, Deutschland/Österreich
1960 geboren, Ausbildung zur Handweberin, Damenschneiderin; Studium Textildesign; Praxis in Handwerksbetrieben und Textilindustrie; Lehrauftrag an der Kunstuniversität Linz, Abteilung textil.kunst.design, Fashion &Technology; Mitarbeit im Textilen Zentrum Haslach im Bereich Jacquardweberei/CAD, Dessinatur, Kurse.

08: Musterentwurf und Handdruck | Bettina Zwirner, D | 19. - 23. Juli 2021

In diesem Kurs beschäftigen wir uns mit verschiedenen Drucktechniken wie Stempel- und Schablonendruck. Durch das Arbeiten mit diesen Techniken kann man auf sehr einfache und direkte Art und Weise die Gestaltungsgrundlagen und Gesetzmäßigkeiten von Mustern und Oberflächengestaltungen verstehen und anwenden lernen.
Entwerfen eines Einzelelements, Entwickeln eines Musterrapports, Drucken von Flächenmustern, Rapportieren eines eigenen Entwurfes und der Reservierungsdruck auf Stoff sind Bestandteile dieses Kurses. Kreatives Experimentieren ist der Weg, um eine eigenständige Handschrift zu entwickeln. Dazu bedrucken wir unterschiedliche Papiere und Stoffe mit teils ungewöhnlichen Materialien. Wir verändern Oberflächen mit unserem Druck haptisch und optisch und lassen Muster dreidimensional werden. Die so entstehenden Drucke können als Musterbuch gebunden werden und als Anregung zur eigenständigen Weiterentwicklung dienen.

Teilnehmerkreis: alle, die schöne Muster mögen
Voraussetzungen: keine
Teilnehmerzahl: max. 10 Personen

Datum: Mo, 19. – Fr, 23. Juli 2021
Kurssprache: Deutsch, bei Bedarf auch Englisch
Kurskosten:[nbsp]315 Euro, für Studierende 284 Euro (exklusive Materialkosten)

Kursleitung: BETTINA ZWIRNER, Deutschland
1960 geboren, Lehre als Handweberin, Studium Textilkunst an der Kunstakademie Nürnberg, lebt und arbeitet in Nürnberg, betreibt ein Atelier für textilen Handdruck, arbeitet als Dozentin in der Textilwerkstatt der Werkbund Werkstatt Nürnberg.
Mehr Infos: www.bettinazwirner.de

 

2. Kurswoche: Mo, 19. bis Mi, 21. Juli 2021 (3 Tage)

09: Einführung in die Brettchenweberei | Thomas Schwabe, D | 19. - 21. Juli 2021

Das Brettchenweben ist eine besondere Form der Bandweberei. Mittels gelochter Karten (Brettchen) lassen sich vielfältige farbige Bänder mit einer großen Mustervielfalt weben. Diese Bänder können als Zierborten, Trachtenbänder, Gürtel etc. verwendet werden.
In diesem Kurs erlernen die Teilnehmer/innen die Grundlagen des Brettchenwebens und erfahren, welche Freude es bereiten kann, mit einfachen Werkzeugen kunstvoll gemusterte Bänder zu weben. U.a. werden das Lesen eines Webbriefes, das Schären der Kette sowie das Weben vermittelt. Am Ende des Kurses sind die Teilnehmer/innen in der Lage, sich selbständig weitere Muster zu erarbeiten. Im Vordergrund steht Spaß am Weben und das Interesse an diesem faszinierenden Handwerk zu wecken, um eigene kreative Ideen umzusetzen.

Teilnehmerkreis: alle Interessierten
Voraussetzungen: keine
Teilnehmerzahl: max. 10 Personen

Datum: Mo, 19. – Mi, 21. Juli 2021
Kurssprache: Deutsch
Kurskosten:[nbsp]225 Euro, für Studierende 203 Euro (exklusive Materialkosten)

Kursleitung: THOMAS SCHWABE, Deutschland
1970 geboren in Weimar/D, seit 2003 Autodidakt im Bereich Brettchenweben, seit 2005 selbständiger Kunsthandwerker, Teilnahme und Vorführung an verschiedenen Textil- und Kunsthandwerkermärkten im In– und Ausland (Textilmarkt Benediktbeuern, Flachsmarkt Krefeld, Sticheleien Michelstadt, Webermarkt Haslach u.a.).

10: Sag es durch die Blume - Stickstiche zur Blatt- und Blütenstickerei | Tanja Boukal, A | 19. - 21. Juli 2021

Möchten Sie Ihren Stickprojekten mehr Vielfalt verleihen, indem Sie verschiedene Arten von Blättern oder Blüten einsetzen? Da Blumen und Blätter wahrscheinlich das häufigste Motiv in der Stickerei sind, ist es gut, ein ganzes Arsenal an Stickstichen und Techniken zur Hand zu haben, um sie zum Leben zu erwecken.
Nach einer Vorstellung unterschiedlicher Arbeitsmaterialien und Werkzeuge sowie der Grundlagen des Stickens und korrekten Bespannens des Stickrahmens sticken wir zu Beginn gemeinsam ein kleines Mustertuch mit vielen verschiedenen Techniken, inspiriert von Beispielen traditioneller und moderner Interpretationen gestickter Blumen. Danach entstehen ganz individuelle Arbeiten: ein Blumenbild, verschönerte Kleidung oder akzentuierte Taschen,… - die Möglichkeiten sind so grenzenlos wie die Vielfalt der Blumen, die auf der Erde wachsen!

Teilnehmerkreis: alle, die Lust auf Neues haben
Voraussetzungen: keine, der Kurs ist auch für Anfänger/innen geeignet
Teilnehmerzahl: max. 10 Personen

Datum: Mo, 19. – Mi, 21. Juli 2021
Kurssprache: Deutsch, bei Bedarf auch Englisch
Kurskosten:[nbsp]225 Euro, für Studierende 203 Euro (exklusive Materialkosten)

Kursleitung: TANJA BOUKAL, Österreich
1976 in Wien geboren, HBLA f. Mode- und Bekleidungstechnik/Kunstgewerbe, 1996 – 1999 Studium „Bühnenbild" an der Wiener Kunstschule, 2002 – 2008 Leitung der Klasse „temporäre Raumgestaltung" an der Wiener Kunstschule, seit 2000 Assistenz an der Sommerakademie Salzburg; zahlreiche nationale und internationale Ausstellungen, u.a. 2013/14 Einzelausstellung „political correctness" im Museum der Moderne, Salzburg; 2015 „Demonstrating Minds" im Museum für zeitgenössische Kunst Helsinki.
Mehr Infos: www.boukal.at

11: Lichtmuster - Einführung in die Cyanotypie | Florian Fusko, D/A | 19. - 21. Juli 2021

Gurken- und Zitronenscheiben, Nähnadeln und Grafiken: All das kommt aufs Fotopapier oder auf den Trägerstoff, zwischendurch geht’s zum Belichten und dann kurz ins Wasser. Und schon hält man ein neues Muster in der Hand.
Die Cyanotypie ist ein fotografisches Entwicklungsverfahren. Aufgrund der cyanoblauen Färbung konnte sich das Verfahren in der Fotografie nie durchsetzen. Dabei hat es gegenüber konventionellen Verfahren zwei große Vorteile: Es ist ungiftig und lässt sich bei normaler Zimmerbeleuchtung handhaben.
Wir nutzen das einfache Verfahren, um Muster zu entwickeln. Diese ergeben sich durch das Kombinieren digitaler Grafiken und dreidimensionaler Objekte. Im Rahmen des Kurses werden alle analogen und digitalen Techniken vermittelt.

Teilnehmerkreis: experimentierfreudige Einsteiger/innen
Voraussetzungen: keine
Teilnehmerzahl: max. 12 Personen

Datum: Mo, 19. – Mi, 21. Juli 2021
Kurssprache: Deutsch, bei Bedarf auch Englisch
Kurskosten: 225 Euro, für Studierende 203 Euro (exklusive Materialkosten)

Kursleitung: FLORIAN FUSCO, Deutschland/Österreich
1981 in Berlin geboren, lebt und arbeitet seit 2014 in Wien, Erhalt des Textil-Design Diploms 2011, 2013 folgt der Meisterschüler-Abschluss an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee, bereits neben dem Studium freiberuflich für Graniph (Japan) und Deutsche Bahn tätig, seit 2011 Leitung von Workshops, seit 2017 Teil des Atelier-Teams im Zoom-Kindermuseum Wien.

12: Der Sonnenhut - Einführung in die Verarbeitung von Strohgeflechten | Eva Siebert, A/D | 19. - 21. Juli 2021

Bei diesem Kurs werden wir einen Einblick in das Handwerk des Hutmachers bzw. Modisten erhalten und uns die Grundtechniken aneignen. Passend zur Saison wird der Fokus auf der Verarbeitung von Strohgeflechten liegen. Wir werden mit Sinamay, Parasisol, Panama und anderen Materialien arbeiten und experimentieren – von dem Modellieren des Materials, dem Einnähen des Kopfweitenbandes, der Bearbeitung der Krempe und Garnitur, bis hin zum fertigen Hut. Als Ergebnis wird jede/r Teilnehmer/in einen Sonnenhut nach eigenem Maß und Design mit nach Hause nehmen können.

Teilnehmerkreis: Hutliebhaber/innen und Interessierte
Voraussetzungen: gute Grundkenntnisse im Hand- und Maschinennähen
Teilnehmerzahl: max. 8 Personen

Datum: Mo, 19. – Mi, 21. Juli 2021
Kurssprache: Deutsch, bei Bedarf auch Englisch
Kurskosten: 225 Euro, für Studierende 203 Euro (exklusive Materialkosten)

Kursleitung: EVA SIEBERT, Deutschland/Österreich
1985 geboren in Meschede, Deutschland; dreijährige Ausbildung zur Modistin bei Chapeaux-Hutmode in Berlin; lebt und arbeitet in Wien; von 2012-2019 bei Mühlbauer angestellt, seit 2017 Lehrkraft an der Berufsschule für Chemie, Grafik und gestaltende Berufe Wien im Fachbereich HutmacherIn/ModistIn; seit Juli 2019 mit ihrem Label BIESTER selbständig.
Mehr Infos: www.hutmode-biester.com

 

2. Kurswoche: Do, 22. bis Fr, 23. Juli 2021 (2 Tage)

13: Vom Schnitt zum Hut | Eva Siebert, D/A | 22. - 23. Juli 2021

In diesem Kurs werden die Grundlagen der Schnittkonstruktion von Hüten und Kappen vermittelt. Ob Herrenhut, Flapper, Cloche oder Bucket Hat – wir werden die verschiedenen Möglichkeiten der Kopf- und Krempenkonstruktion erarbeiten, typische Grundformen kennenlernen und einen Blick für Form und Proportion von Hüten gewinnen.
Im weiteren Verlauf wird jede/r Teilnehmer/in einen eigenen Schnitt entwickeln, einen Prototypen erstellen und dann einen ganz individuellen Schnitthut anfertigen.

Teilnehmerkreis: Schneider/innen, Hutliebhaber/innen und Interessierte
Voraussetzungen: gute Grundkenntnisse im Hand- und Maschinennähen
Teilnehmerzahl: max. 8 Personen

Datum: Do, 22. – Fr, 23. Juli 2021
Kurssprache: Deutsch, bei Bedarf auch Englisch
Kurskosten:[nbsp]180 Euro, für Studierende 162 Euro (exklusive Materialkosten)

Kursleitung: EVA SIEBERT, Deutschland / Österreich
1985 geboren in Meschede, Deutschland; 3jährige Ausbildung zur Modistin bei Chapeaux-Hutmode in Berlin; lebt und arbeitet in Wien; von 2012-2019 bei Mühlbauer angestellt, seit 2017 Lehrkraft an der Berufsschule für Chemie, Grafik und gestaltende Berufe Wien im Fachbereich HutmacherIn/ModistIn; seit Juli 2019 mit ihrem Label BIESTER selbständig.
Mehr Infos: www.hutmode-biester.com

14: Kunststopfen - die Flickwerkstatt | Waltraud Münzhuber, D | 22. - 23. Juli 2021

"Wäre die Welt aus einem einzigen Faden gemacht, könnte man bei genauer Verfolgung seines Verlaufs die Entstehung der Dinge beobachten." Sebastian Rug
Wer trägt seine Jacke noch so lange, bis ein Loch entsteht? Und seinen Pulli bis die Ärmelkanten dünn werden? Alle, die das kennen und die davon überrascht werden, dass ihr Lieblingsstück so plötzlich ein Loch oder einen Dauerfleck bekommen hat, sind in diesem Kurs richtig, denn gemeinsam versuchen wir die Kleidungsstücke zu „retten". Dazu brauchen wir die Kunst des Stopfens. Und wir werden es anfangs wörtlich nehmen: Zu Beginn wird die klassische Art des Kunststopfens weitergegeben, bei der die Schadstellen möglichst unsichtbar kaschiert werden. Mit den Grundtechniken für Gewebe und Gestricktes kann man z.B. ein Loch im Strumpf oder einen Riss im Sakko reparieren. Anschließend wagen wir uns an kunstvolle, dekorative Lösungen, die bewusst auffallen sollen. So wird das Flicken zu einer Technik, die am Kleidungsstück eine Zier ist.
Mitzubringen sind neben Stoffresten, Garnen, langen dünnen Nadeln mit Köpfchen, Stickrahmen, Stopfei und Lupe vor allem auch Spaß und Geduld und natürlich Lieblingskleidungsstücke.

Teilnehmerkreis: alle Interessierten
Voraussetzungen: Grundkenntnisse im Nähen sind gut, aber nicht zwingend notwendig
Teilnehmerzahl: max. 8 Personen

Datum: Do, 22. – Fr, 23. Juli 2021
Kurssprache: Deutsch
Kurskosten:[nbsp]180 Euro, für Studierende 162 Euro (exklusive Materialkosten)

Kursleitung: WALTRAUD MÜNZHUBER, Deutschland 
1968 geboren, Handwebermeisterin und Damenschneiderin, Kostümmalerin und Textilkünstlerin; arbeitet im eigenen Webatelier in München, an Theaterfestspielen in Salzburg, Bayreuth, Bochum, Bregenz und München; unterrichtet die Spinn- und Webepoche an der Waldorfschule Rosenheim.
Mehr Infos: www.wally-huber-kunststoff.de

15: Herstellung von Bienenwachs-Beuteln | Luba Dovgan Nurse, RU/A | 22. - 23. Juli 2021

In diesem Kurs werden wir wiederverwendbare Brottaschen und ähnliche nachhaltige Aufbewahrungsmöglichkeiten für Lebensmittel aus Baumwoll- oder Leinenstoffen herstellen. Dabei kommen traditionelle Quilt-, Patchwork- und Applikationstechniken zum Einsatz, mit denen wir aus übrig gebliebenen Stoffresten nach individuellen Entwürfen besondere Unikate kreieren. Nach dem Nähen werden die Beutel mit flüssigem Bienenwachs imprägniert, sodass sie wasserabweisend werden und Lebensmittel gut konservieren. Es wird eine sichere Methode zum Aufbringen des reinen Wachses auf den Stoff vorgestellt, die auch nach dem Kurs zuhause für die Herstellung weiterer Wachstücher angewandt werden kann.

Teilnehmerkreis: alle, die Interesse an einem ästhetischen und umweltschonenden Umgang mit den Dingen des Alltags haben
Voraussetzungen: keine, Grundkenntnisse im Umgang mit der Nähmaschine sind von Vorteil
Teilnehmerzahl: max. 8 Personen

Datum: Do, 22. – Fr, 23. Juli 2021
Kurssprache: Deutsch/Englisch
Kurskosten:[nbsp]180 Euro, für Studierende 162 Euro (exklusive Materialkosten)

Kursleitung: LUBA DOVGAN NURSE, Russland/Österreich
1969 in Russland geboren, studierte am Bradford College in Großbritannien Weberei und Textildesign, anschließend an der University of Southampton in Großbritannien Geschichte der Kleidung und Textilien sowie Restaurierung und Konservierung von Textilien. Seither ist sie einerseits als Restauratorin für verschiedene Institutionen tätig, andererseits stellt sie nachhaltige Textilien und Modeaccessoires her.

16: Die Kunst, ein Detail zu sticken | Gina Ballinger, USA/A | 22. - 23. Juli 2021

Das Sticken ist eine Technik, mit der großer individueller Ausdruck und viel Detailreichtum möglich ist. Wir werden mit Zeichnungen arbeiten, die unser Ausgangspunkt für die textile Umsetzung sind. Durch das Malen mit Nadel und Faden kann eine eigene Handschrift entwickelt werden. Wir sticken auf alten, handgewebten Leinenstoffen und arbeiten mit verschiedenen Garnen, Effektfäden und Stoffresten, die auf die Fläche appliziert werden können, sodass kleine Miniaturen entstehen. Die künstlerischen Arbeiten der Kursleiterin werden als Inspirationsquelle herangezogen.

Teilnehmerkreis: alle Interessierten
Voraussetzungen: keine
Teilnehmerzahl: max. 10 Personen

Datum: Do, 22. – Fr, 23. Juli 2021
Kurssprache: Deutsch/Englisch
Kurskosten: 180 Euro, für Studierende 162 Euro (exklusive Materialkosten)

Kursleitung: GINA BALLINGER, USA/Österreich
1943 in Los Angeles / USA geboren, 1966-1968 Chouinard Art Institute Los Angeles (heute California Institute of the Arts), 1970 Übersiedlung nach Österreich, seither freischaffend als Stickkünstlerin tätig, bei diversen Kunsthandwerksmessen in Österreich und Deutschland vertreten, Workshop- und Ausstellungstätigkeit, unter anderem in der Galerie Hain im Rahmen der Internationalen ETN Konferenz und des Sommersymposiums Textile Kultur Haslach 2019.
Mehr Infos: www.stitcheries.org

 

3. Kurswoche: Mo, 26. bis Fr, 30. Juli 2021 (5 Tage)

17: Stoffe mit Pflanzenfarben färben und gestalten | Cornelia Blümli, CH/ES | 26. - 30. Juli 2021

In diesem Kurs werden wir tief eintauchen in die Färbeflotten. Wir werden sowohl mit den klassischen Färbepflanzen wie Krapp, Wau, Blauholz, Cochenille (Insekt), Galläpfel und Indigo, als auch mit Pflanzenmaterial aus Küche, Garten und Umgebung färben. Wir werden eine organische Indigoküpe zubereiten, um Blau zu erhalten. Durch Überfärben, Mischen und Nachbehandeln werden wir unsere Farbpalette bereichern. Die Stoffe aus Wolle, Seide, Baumwolle und Leinen werden wir vor dem Färben mit den entsprechenden Verfahren beizen.
Die Teilnehmer/innen werden ihre eigene Farbmusterkollektion mit den dazugehörenden Rezepten herstellen und zwischendurch werden verschiedene Techniken wie Ecoprint, Shibori und Drucken mit Beizen erklärt und gezeigt, so dass jede/r eigene kleine Experimente und Übungsstücke ausprobieren kann.

Teilnehmerkreis: alle, die Interesse und Freude an Pflanzenfarben und Textilien haben
Voraussetzungen: keine
Teilnehmerzahl: max. 12 Personen

Datum: Mo, 26. – Fr, 30. Juli 2021
Kurssprache: Deutsch, bei Bedarf auch Englisch
Kurskosten: 315 Euro, für Studierende 284 Euro (exklusive Materialkosten)

Kursleitung: CORNELIA BLÜMLI, Schweiz/Spanien
1968 in Luzern geboren, 1989 Abschluss der Ausbildung zur Handarbeitslehrerin in Luzern, seit 1990 in Barcelona zu Hause, seit 1996 eigene Pflanzenfärbereiwerkstatt in Barcelona, dort entstehen unter dem Label CORNBLUME pflanzlich gefärbte und gestrickte Accessoires, parallel dazu Lehrtätigkeit im eigenen Atelier und an diversen Schulen und Institutionen.
Mehr Infos: www.cornblume.com

18: Schals und Stolas stricken | Maria Nefischer , A | 26. - 30. Juli 2021

Das Thema Schal eröffnet für Stricker/innen viele Möglichkeiten, die schier unendlich scheinen! Luftig zarte Lochmustertücher für den Sommerabend, bunte Fair Isle-Stolas für den Winterspaziergang oder raffinierte 3D-Schals zum Staunen,... – das und noch viel mehr betrachten wir in diesem Kurs. Es ist für jede/n Stricker/in etwas dabei – von ganz einfach bis kompliziert.
Wir werden verschiedenste Stricktechniken versuchen und uns auch mit diversen Formen auseinandersetzen, die möglich sind: lang und schmal, breit und kurz, dreieckig, von oben, von unten oder seitlich gestrickt… – alles ist möglich! Auf uns warten Tage voller Inspiration und Farbe!

Teilnehmerkreis: alle Interessierten, die gerne neue Techniken und Ideen probieren möchten
Voraussetzungen: Grundkenntnisse im Stricken sind von Vorteil
Teilnehmerzahl: max. 10 Personen

Datum: Mo, 26. – Fr, 30. Juli 2021
Kurssprache: Deutsch, bei Bedarf auch Englisch
Kurskosten:[nbsp]315 Euro, für Studierende 284 Euro (exklusive Materialkosten)

Kursleitung: MARIA NEFISCHER, Österreich
1968 geboren, Kolleg für Kunsthandwerk & Design, Kurse bei Di Gilpin und Kaffe Fassett, Brandon Mably, lebt und arbeitet in Niederösterreich und im Burgenland als Strickdesignerin und führt das Wollgeschäft „Zum Schwarzen Schaf", leitet Kurse zu verschiedensten Strickthemen in Österreich, Deutschland, Großbritannien und der Schweiz und bietet auch Strickreisen an.
Mehr Infos: www.stricken-macht-gluecklich.at

19: Die Strickmaschine begreifen - Maschen-Bildung | Veronika Persché, A | 26. - 30. Juli 2021

Das Maschinstricken ermöglicht die schnelle, direkte Umsetzung eigener Inspirationen und öffnet viele Gestaltungsmöglich-keiten! Dieser Kurs richtet sich an Anfänger/innen im Umgang mit der Strickmaschine und alle, die eine neue Textiltechnik ausprobieren möchten. Wir befassen uns vor allem mit der Handhabung der Maschine, begreifen das Funktionsprinzip und loten die diversen Musterungsmöglichkeiten aus. Neben dem technischen Know-How werden auch individuelle Ideen besprochen und jede/r ist aufgefordert, selbst verschiedene Muster, Effekte, Farbstellungen und Garne spielerisch auszuprobieren. Durch die verschiedenen Maschinen und Zugänge in der Gruppe können alle voneinander profitieren. Wer Interesse an computerunterstütztem Design hat, erhält eine Einführung in die Strickdesign Software ‚DesignaKnit‘. Am Ende des Kurses werden alle Teilnehmer/innen viele kleine oder größere Musterstücke und noch viel mehr Erfahrungen und Denkanstöße mitnehmen. Sofern vorhanden, können eigene Strickmaschinen gerne mitgebracht werden. Es stehen aber auch mehrere Strickmaschinen vor Ort zur Verfügung.

Teilnehmerkreis: Designer/innen, Künstler/innen, Textilinteressierte, Strickanfänger/innen
Voraussetzungen: Grundkenntnisse im Umgang mit textilen Werkstoffen, Handstrickkenntnisse und Erfahrungen mit Maschinen (z.B. Nähmaschinen) sind von Vorteil
Teilnehmerzahl: max. 8 Personen

Datum: Mo, 26. – Fr, 30. Juli 2021
Kurssprache: Deutsch, bei Bedarf auch Englisch
Kurskosten:[nbsp]315 Euro, für Studierende 284 Euro (exklusive Materialkosten)

Kursleitung: VERONIKA PERSCHÉ, Österreich
1976 in Klosterneuburg geboren, Ausbildung zur Gold- und Perlenstickerin in Wien, Ausbildung und Diplom für Textildesign in Wien; seit 2001 Projekte als selbständige Strickdesignerin, nationale und internationale Ausstellungstätigkeit, Zusammenarbeit mit Künstler/innen und Designer/innen aus den Bereichen Mode, Bildende Kunst, Kostüm, Möbeldesign, Schmuckdesign; zahlreiche Kurse, Ausstellungen und Stipendien, u.a. 2010 Gastkünstlerin am CTCM Montreal, Kanada.
Mehr Infos: www.persche.com

20: Weben mit dem mobilen Webgerät | Bettina Zwirner, D | 26. - 30. Juli 2021

Das Arbeiten mit dem mobilen Webgerät ermöglicht es, auf eine einfache Art und Weise die Grundkenntnisse des Webens zu erlernen. Die Vorteile dieses Webgerätes sind die unkomplizierte Handhabung und die Möglichkeit, überall mit ihm zu arbeiten.
Wir werden Kettfäden schären, in den Webkamm einziehen, anbinden und weben. Ohne große Vorplanung ist es möglich, ein Gewebe herzustellen und verschiedene Webtechniken anzuwenden. Sie werden die Möglichkeit haben, mit verschiedenen Dichten, sowie unterschiedlichen Kett- und Schussmaterialien zu experimentieren, z.B. mit Papier, Metall oder Kunststoff, denn diese Webart eignet sich besonders gut für Materialexperimente.
Anschließend bietet sich die Gelegenheit, mit den vorgestellten Techniken und Materialien ein eigenes Projekt umzusetzen. Die Bandbreite erstreckt sich dabei von Gebrauchsgegenständen wie z.B. einem Schal, über Material-experimente bis hin zu dreidimensionalen Objekten für den Raum. Für alle, die zu Hause weiterarbeiten möchten, besteht die Möglichkeit, einen Webkamm sowie eine Einspannvorrichtung kostengünstig zu erwerben.

Teilnehmerkreis: Webanfänger/innen, Textilinteressierte und Experimentierfreudige
Voraussetzungen: keine
Teilnehmerzahl: max. 10 Personen

Datum: Mo, 26. – Fr, 30. Juli 2021
Kurssprache: Deutsch, bei Bedarf auch Englisch
Kurskosten:[nbsp]315 Euro, für Studierende 284 Euro (exklusive Materialkosten)

Kursleitung: BETTINA ZWIRNER, Deutschland
1960 geboren, Lehre als Handweberin, Studium der Textilkunst an der Kunstakademie Nürnberg, lebt und arbeitet in Nürnberg, betreibt ein Atelier für textilen Handdruck und arbeitet als Dozentin in der Textilwerkstatt der Werkbund Werkstatt Nürnberg.
Mehr Infos: www.BettinaZwirner.de

21: Kreuzen, Schlingen, Knoten - Experimentelle Arbeiten mit Seilen, Schnüren und Co. | Annette Weber, D | 26. - 30. Juli 2021

In diesem Kurs wollen wir mit Fäden aller Art und Stärke auch in Kombinationen experimentieren. Dabei kommen Techniken wie Knoten, Flechten, Nähen ebenso zum Tragen, wie klassisches Verschlingen, aber mit ungewohnten Materialien. Wir untersuchen das Potential mitgebrachter Garne und Schnüre und entdecken weitere Möglichkeiten, aus Papier, Leder, Folien oder Stoffresten Fäden zu erzeugen, um in unterschiedlichen textilen Techniken neue Strukturen zu bilden. Dabei können einfache Hohlköper entstehen, die die Gestalt eines Objekts, einer Schale, eines Korbs oder eines anderen Behältnisses annehmen können. Form- und Farbgebung, Verschluss- oder Grifflösungen und Möglichkeiten zur Oberflächenveredelung wie Härten, Glätten oder Weichmachen stehen in der zweiten Hälfte des Kurses im Fokus unserer Arbeiten. Anregungen zu weiteren Anwendungsbeispielen werden gegeben.

Teilnehmerkreis: alle, die Freude am experimentellen bzw. textilen Gestalten haben und gern mit Garnen in unterschiedlichsten Stärken arbeiten
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in handwerklichen Techniken wie Stricken, Flechten, Knoten oder Häkeln sind von Vorteil, weiters sollte man etwas Geduld und Durchhaltevermögen mitbringen
Teilnehmerzahl: max. 12 Personen

Datum: Mo, 26. – Fr, 30. Juli 2021
Kurssprache: Deutsch
Kurskosten:[nbsp]315 Euro, für Studierende 284 Euro (exklusive Materialkosten)

Kursleitung: ANNETTE WEBER, Deutschland
1965 geboren in Sachsen-Anhalt, 1983-89 Studium an der Hochschule für Kunst und Design in Halle, Burg Giebichenstein, seit 1989 tätig als Designerin in der Textilindustrie für Deko-, Möbel- und Automobilstoffe in Sachsen, Nordrhein-Westfalen und Bayern, seit 2000 Auseinandersetzung mit den Werkstoffen Filz und Papier, Kurse in Bayern und Österreich
Mehr Infos: www.weberannette.de

22: Offene Nähwerkstatt | Barbara Ohren, D | 26. - 30. Juli 2021

In der offenen Nähwerkstatt haben Sie die Möglichkeit, ganz individuelle Nähprojekte zu verwirklichen und durch tolle Tipps und gute Tricks die eigenen Fähigkeiten zu vertiefen und zu erweitern. Sie können ein bereits angefangenes Kleidungsstück mitbringen oder ein neues Projekt starten - auch Ideen für Heimtextilien, Taschen oder Beutel, Recyclingvorhaben oder Modewünsche für die geliebten Vierbeiner sind willkommen!
Von A, wie Abnäher bis Z, wie Zipp einnähen können Sie in diesem Kurs alles auf hohem Niveau erlernen. Es entstehen nähtechnische Vorlagen mit schriftlichen Anleitungen, die auch später noch als Nachschlagewerk dienen. Im Kurs werden keine neuen Schnitte angefertigt. 

Teilnehmerkreis: alle, die mehr über das Schneiderhandwerk lernen möchten
Voraussetzungen: Grundkenntnisse im Nähen und im Umgang mit einer Nähmaschine
Teilnehmerzahl: max. 8 Personen

Datum: Mo, 26. – Fr, 30. Juli 2021
Kurssprache: Deutsch/Englisch
Kurskosten: 315 Euro, für Studierende 284 Euro (exklusive Materialkosten)

Kursleitung: BARBARA OHREN, Deutschland
1964 in Troisdorf, Deutschland geboren, nach Abschluss einer klassischen Herrenschneider-Lehre Wechsel in die Kostümschneiderei der Münchner Kammerspiele, 1993-95 London College of Fashion, BA Costume Interpretation Course, 2006 Innovativer Schnittkurs, Central Saint Martins, London, 2007-2012 Lehrauftrag BA Fashion Course an Middlesex University und University of the Creative Arts in Epson, selbständig in der Kostüm- und Modeschneiderei tätig.

 

ANMELDUNG

Anmeldung am Postweg

Wenn Sie uns Ihre Anmeldung per Post zukommen lassen wollen, drucken Sie bitte folgendes Formular aus und schicken es ausgefüllt und frankiert an: Textile Kultur Haslach, Stahlmühle 4, A-4170 Haslach

 

Anmeldung online

Für Ihre digitale Anmeldung füllen Sie bitte das Online-Formular aus:

Hiermit melde ich mich verbindlich zu folgendem Kurs an:

Herewith I apply for the following course:

Mit meiner Anmeldung  gebe ich meine Einwilligung, dass meine personenbezogenen Daten (akad. Grad, Titel, Vorname, Nachname, E-Mail Adresse, Straße, Hausnummer, Türnummer, Postfach, PLZ, Ort, Land) für den Versand künftiger Kursprogramme sowie sonstiger Veranstaltungen von Textile Kultur Haslach und des Textilen Zentrums Haslach per Post oder per E-Mail verwendet werden dürfen. Meine Daten werden nur in elektronischer Form aufbewahrt und nicht an Dritte weitergegeben. Die  Einwilligung kann jederzeit ohne Angabe von Gründen mittels E-Mail an info@textile-kultur-haslach.at widerrufen werden.

With this registration I agree that the following personal data are sent to Textile Kultur Haslach from the input dialogue (acad. grade, title, first name, surname, E-mail address, street, house number, door number, ZIP code, city, country) and may be used for distribution of newsletters, workshop programmes and other information from Textiles Zentrum Haslach and Textile Kultur Haslach by post or E-mail. My data will only be kept in electronical form and will never be distributed to third parties. I may withdraw from this agreement at any given time and without giving reasons by sending an E-mail to info@textile-kultur-haslach.at.

 

 

Allgemeine Informationen


KURSVERANSTALTER

Verein TEXTILE KULTUR HASLACH, Stahlmühle 4, A-4170 Haslach an der Mühl,
Tel: 0043 (0)7289 72300, e-mail: info@textile-kultur-haslach.at, www.textile-kultur-haslach.at

Weitere Fotos und unser Online-Anmeldeformular finden Sie auf unserer Homepage:
www.textile-kultur-haslach.at ⇒ kurse

KURSORTE
Textiles Zentrum Haslach, Stahlmühle 4, A-4170 Haslach, www.textiles-zentrum-haslach.at
Der Kursort befindet sich im Zentrum von Haslach, 5-10 Gehminuten vom Marktplatz entfernt.

KURSZEITEN UND KURSABSCHLUSS
Mo, Di, Do von 8:30 – 12:00 und 13:30 – 17:30 Uhr,
Mi, Fr von 8:30 – 12:00 und 13:30 – 16:30 Uhr.
Eine Teilnahmebestätigung wird erst nach Anwesenheit von mindestens 95 % der Kurszeiten ausgestellt.
Jeweils am Freitag findet von 15:30 bis 16:30 ein gemeinsamer Ausklang statt, bei dem die Ergebnisse der Kurse besichtigt werden können.

KURSGEBÜHREN
Die bei der Kursbeschreibung angegebenen Beträge beinhalten die Kursgebühren ohne Material- und Kopierkosten für Skripten. Diese sind direkt mit dem/der Kursleiter/in abzurechnen. Ebenfalls nicht inkludiert sind Kosten für Unterkunft und Verpflegung.

UNTERKUNFT
Das Team in der Tourismusinformation ist bei der Zimmervermittlung gerne behilflich: Tourismusbüro Böhmerwald: Hauptplatz 2, A-4160 Aigen, Tel: 0043 (0)57890100, E-mail: info@boehmerwald.at, www.boehmerwald.at.

ANFAHRT
Informationen zu Zug- und Bus-Verbindungen von Linz nach Haslach finden Sie unter www.oebb.at.
Vom 3 km außerhalb des Zentrums gelegenen Haslacher Bahnhof gibt es einen Zubringerbus in den Ort.
Bei Anreise mit dem Zug können ab Bahnhof Linz außerdem auch Mietautos gebucht werden: www.railanddrive.at

FÖRDERUNGEN FÜR KURSBESUCHER/INNEN
Der Verein Textile Kultur Haslach wurde mit dem Qualitätssiegel für Erwachsenenbildung des EB-Forums OÖ ausgezeichnet. Somit sind die Kurse über das Bildungskonto des Landes OÖ förderbar. Weitere Informationen über Fördermöglichkeiten erhalten Sie über das Bildungskonto des Landes OÖ., Tel. 0732/7720-14900, E-mail: ge.post@ooe.gv.at, www.ibe.co.at/bildungskonto-fuer-bildungsteilnehmerinnen.html

Hinweise zur Kursanmeldung


Wir empfehlen Ihnen, sich frühzeitig schriftlich anzumelden, da die Zahl der Plätze in den Kursen begrenzt ist. Sie können dazu die Anmeldekarte in diesem Heft oder das Online-Anmeldeformular auf unserer Homepage verwenden. Anmeldungen per E-mail können nur angenommen werden, wenn sämtliche auf der Anmeldekarte geforderten Informationen angegeben sind. Die Vergabe der Kursplätze erfolgt in der Reihenfolge des Einlangens der Anmeldungen und nach der Bezahlung der gesamten Kursgebühren auf das Konto:

Sparkasse Haslach, Textile Kultur Haslach: BIC: SMWRAT21XXX, IBAN: AT12 2033 4042 0000 8623
Bitte bei den Überweisungen die Kursnummer und den Namen des/der Teilnehmer/in angeben!

Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie ein Bestätigungsmail. Sobald die Mindestteilnehmerzahl erreicht ist und der Kurs somit fix stattfinden kann, erhalten Sie ein weiteres E-mail mit der Zahlungsaufforderung. Der gesamte Kursbeitrag ist dann innerhalb von 14 Tagen einzuzahlen. Bei Anmeldungen 4 Wochen vor Kursbeginn ist eine telefonische Kontaktaufnahme über die noch verfügbaren Kursplätze zu empfehlen. In diesem Fall muss die Kursgebühr sofort nach der Anmeldebestätigung auf das oben genannte Konto einbezahlt werden.

Programmänderungen: Etwaige Änderungen der angegebenen Kurstage, Termine, sowie Kursleiter/innen können sich aus organisatorischen Gründen ergeben. Sie werden sofort darüber verständigt. Sollten Ihnen diese nicht entsprechen, wird Ihre Einzahlung rückerstattet. Kosten für Zimmerstorno und Reise werden von uns nicht ersetzt.

Annullierung: Für jeden Kurs ist eine Mindestteilnehmerzahl festgelegt. Sollte diese bis 4 Wochen vor Beginn des Kurses nicht erreicht sein, behalten wir uns vor, den Kurs abzusagen. Sie werden von uns umgehend über weitere noch verfügbare Kursplätze informiert. Sollten Ihnen diese nicht entsprechen, wird Ihre Einzahlung rückerstattet. Kosten für Zimmerstorno und Reise werden von uns nicht ersetzt.

Storno: Sollten Sie an der Teilnahme verhindert sein, so ersuchen wir um schriftliche Stornierung.
Bei Stornierungen, die nach Überweisung der Kurgebühr bis 4 Wochen vor Kursbeginn bei uns einlangen, werden 10% der Kurskosten als Bearbeitungsgebühr einbehalten.
Bei Stornierungen, die 4 Wochen vor Kursbeginn oder kurzfristiger einlangen, wird eine Stornogebühr von 50% der Kurskosten einbehalten.
Bei Stornierung nach Beginn der Veranstaltung, bei Abbruch eines Kurses oder bei unentschuldigter Nichtteilnahme muss der gesamte Kursbeitrag einbehalten werden.

Datenschutz: Mit Ihrer Anmeldung geben Sie uns Ihre Einwilligung, Ihre personenbezogenen Daten (akad. Grad, Titel, Vorname, Nachname, E-Mail Adresse, Straße, Hausnummer, Türnummer, Postfach, PLZ, Ort, Land) für den Versand künftiger Kursprogramme sowie sonstiger Veranstaltungen von Textile Kultur Haslach und des Textilen Zentrums Haslach per Post oder per E-Mail verwenden zu dürfen. Ihre Daten werden nur in elektronischer Form aufbewahrt und nicht an Dritte weitergegeben. Ihre Einwilligung kann jederzeit ohne Angabe von Gründen mittels E-Mail an info@textile-kultur-haslach.at widerrufen werden.